07.02.2019 | Fotos Avatar live: Welcome to the Frea-cus - die besten Fotos

Was ist denn hier los? Unsere Redakteurin hat AVATAR zum ersten Mal live erlebt - und war begeistert. Die besten Fotos vom Freakshow-Circus-Metalfest in München seht ihr hier!

Avatar - die besten Fotos:

  • Foto: ROCK ANTENNE Hamburg | Jamie McIsaac
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  • Foto: ROCK ANTENNE Hamburg | Jamie McIsaac
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  • Foto: ROCK ANTENNE Hamburg | Jamie McIsaac
  • Foto: ROCK ANTENNE Hamburg | Jamie McIsaac
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Wenn man "Avatar" in einer der gängigen Internet-Suchmaschinen eingibt, erscheint (natürlich) der Mega-Blockbuster von James Cameron mit den blauen Bewohnern des fremden Planeten Pandora. Das ist natürlich etwas ungünstig für die BAND Avatar - die sich bereits acht Jahre vor der Veröffentlichung des Streifens 2001 im schwedischen Göteborg gründeten. Damals konnten sie ja noch nicht ahnen, dass ihnen ein Hollywoodfilm über blaue Katzenmenschen mal die Google-Show stehlen würde. Aber damit auch schon zum Wesentlichen: Aber NUR die Google-Show! 

Avatar sind weder blau, noch von einem fremden Planeten - auch wenn man diesen Eindruck vielleicht bekommen könnte. Eines haben sie aber mit dem Film-Avatar gemeinsam: Die pure Epicness! Die geht los beim (Gitarren-)König und zieht sich über die einzelnen Bandmitglieder, die ihrer ganzen schwedischen Grundcoolness auf der Bühne stehen, als wären sie headbangend und mit Instrument in der Hand auf die Welt gekommen, bis hin zum Hofnarren/Hauptentertainer/Sänger/Schreier/Horrorclown Johannes Eckerström. Und mal ehrlich: Wenn ein König (übrigens Gitarrist Jonas Jarlsby) Gitarre spielt wie ein Gott, Dreadlocks bis zum Gesäß hat, aussieht wie das uneheliche Kind von Rob Zombie und Keith Richards und mit einer Coolness daherkommt, dass die Wüste gefrieren würde - dann kann das doch gar nicht verkehrt sein. 

Soundmäßig präsentieren Avatar eine genauso fulminante Freakshow wie optisch: Mal klingt es in Richtung Maiden, mal nach Slipknot und mal nach Slayer, mal ein bisschen wie Metallica, mal eher Richtung KoRn und dann wieder ganz nach Marilyn Manson - aber immer erstklassig! Melodic Death Metal mit viel Schwung und vielen Facetten. Das Konzept kommt an und das Publikum dankts: Vom ersten bis zum letzten Ton war die Stimmung am Überkochen und die Schlange am Merchstand nach dem Konzert entsprechend lang. 

Fast zwei Jahrzehnte lang ist diese Band unter dem Radar durchgeschwommen und hat jetzt mit dem siebten Album Avatar Country ordentlich Aufwind bekommen. Endlich - und mit ihren spektakulären Shows zwischen Freakshow, Circus und Moshpit-Fest werden sie sicherlich noch weiter einschlagen in der Metal-Welt. 

Fazit: Scheiß auf Pandora - this is Avatar Country! 

Support: The Mahones

  • Foto: ROCK ANTENNE Hamburg | Jamie McIsaac
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  • Foto: ROCK ANTENNE Hamburg | Jamie McIsaac
  • Foto: ROCK ANTENNE Hamburg | Jamie McIsaac
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  • Foto: ROCK ANTENNE Hamburg | Jamie McIsaac
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Unterstützt wurden Avatar von The Mahones - einer irisch-kanadischen Folk-Punk-Band aus Kingston, Ontario. Dass aus Spaß auch Ernst werden kann, wissen die Mahones übrigens nur zu gut: Die Band war ursprünglich ein Projekt für den St. Patrick's Day 1990, kam aber so gut an, dass Frontmann Finny McConnell weitermachte - und mittlerweile sind knapp 30 Jahre und mehr als zehn Studioalben ins Land gezogen. Unterhaltsamer, tanzbarer, gut gemachter Folkrockpunk - ein würdiger Starter für Avatar. Das hat Spaß gemacht - gerne wieder!