09.11.2018 | Music News Chris Cornell: Witwe verklagt Hausarzt

Chris Cornells Witwe Vicky hat offiziell Klage gegen den Arzt des verstorbenen Soundgarden-Sängers eingereicht.

  • <p>Chris Cornells Witwe Vicky hat den behandelnden Hausarzt ihres verstorbenen Mannes verklagt.</p>

    Chris Cornells Witwe Vicky hat den behandelnden Hausarzt ihres verstorbenen Mannes verklagt.

    Foto: Universal Music
  • <p>Demnach habe der Arzt Chris mehrmals gefährliche Substanzen verschrieben, ohne ihn vor den Nebenwirkungen zu warnen.</p>

    Demnach habe der Arzt Chris mehrmals gefährliche Substanzen verschrieben, ohne ihn vor den Nebenwirkungen zu warnen.

    Foto: Universal Music
  • <p>Schon kurz nach Chris' Tod erklärte Vicky, dass Medikamente dem Sänger geschadet haben. "Er wollte nicht sterben", sagte sie in einem Interview.</p>

    Schon kurz nach Chris' Tod erklärte Vicky, dass Medikamente dem Sänger geschadet haben. "Er wollte nicht sterben", sagte sie in einem Interview.

    Foto: Universal Music
  • <p>Am Abend seines Todes&nbsp;war Chris noch mit Soundgarden in Detroit aufgetreten.</p>

    Am Abend seines Todes war Chris noch mit Soundgarden in Detroit aufgetreten.

    Foto: Universal Music
  • <p>Chris Cornell ging am 18. Mai 2017 von uns - er wurde nur 52 Jahre alt.</p>

    Chris Cornell ging am 18. Mai 2017 von uns - er wurde nur 52 Jahre alt.

    Foto: Universal Music

Wie der Rolling Stone vermeldet, hat Vicky Cornell Klage gegen Dr. Robert Koblin eingereicht. Der Arzt habe Cornell "nachlässig und wiederholt" gefährliche und bewusstseinsverändernde Substanzen verschrieben, die seine Wahrnehmung beeinträchtigten, sein Urteil trübten und ihn dazu veranlassten, gefährliche impulsive Verhaltensweisen an den Tag zu legen: "Er konnte das nicht mehr kontrollieren und das kostete ihn das Leben."

Der Klage zufolge hat Koblin zwischen September 2015 und Cornells Tod im Mai 2017 über 940 Dosen des Anti-Depressivums Lorazepam (auch als Ativan bekannt) verschrieben. Zur gleichen Zeit verschrieb Koblin Cornell Oxycodon, obwohl der Arzt Cornell niemals untersucht und auch keine Laboruntersuchungen in Auftrag gegeben habe.

Koblin habe es versäumt, den Sänger vor möglichen Nebenwirkungen von Lorazepam zu warnen, darunter Beeinträchtigung des Urteils und rationalen Denkens, verminderte Impulskontrolle und erhöhtes Suizidrisiko bei Personen, die zur Sucht neigen. In der Klageschrift heißt es, Koblin habe gewusst, dass Cornell eine "suchtgefährdete Person" sei, weil der Sänger von dessen Therapeut an Koblin überwiesen wurde.