26.02.2020 | Music News Das Metal News-Update am 26.02.2020

Ozzy Osbourne will schon wieder zurück ins Studio, Marilyn Manson scheint erst dort gewesen zu sein. Das und mehr erfahrt ihr im ROCK ANTENNE Hamburg Metal News-Update.

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Ozzy Osbourne: Neues Album statt Tour

Seine Parkinson-Erkrankung hält ihn aktuell davon ab zu Touren - da braucht der Prince of Darkness scheinbar anderweitige Beschäftigungen. 

Sein Album Ordinary Man ist seit gerade einmal fünf Tagen draußen, da denkt Ozzy Osbourne laut darüber nach, den Nachfolger gleich hinterherzuschieben. "Ich hoffe, dass ich nächsten Monat anfangen kann, ein weiteres Album aufzunehmen", so der Sänger im Interview mit iHeard Radio. An die Rente will er demnach nach wie vor nicht denken. 

"Ich kann nicht einfach so aufhören, ich liebe meine Fans". Seine aktuelle US-Tour musste Ozzy Osbourne erneut absagen, weil er sich in der Schweiz in eine Sonderbehandlung begeben will. Die Deutschland-Termine im Winter stehen nach wie vor.

Foto: Press

Der Antichrist Superstar gibt seinen Fans mit einem kryprischen Post Rätsel auf. Darin zu sehen ein Bild einer Tonaufnahmespur und die lateinischen Worte "Omnes surdus es et nunc audite me" - zu Deutsch: "Alles ist taub und nun hört auf mich!" 

Einige Hashtags dazu legen die Vermutung nahe, dass Marilyn Manson ein neues Album für uns in petto hat. Die letzte Scheibe Heaven Upside Down datiert aus dem Jahr 2017.

Body Count geben uns einen weiteren Einblick in das neue Album - und wie! Mit "Bum-Rush" präsentieren die Crossover-Helden die zweite Vorab-Single aus der kommenden Scheibe Carnivore, die am 06. März erscheint. 

Einmal mehr zeigen sie, was sie am besten können: Antreibenden Hardcore mit politischer Botschaft und den phänomenalen Rap-Parts von Frontmann Ice-T. Im passenden Video dazu sieht man die Band, wie sie einen TV-Sender übernehmen, um ihre Botschaft zu verbreiten - unter anderem gegen US-Präsident Donald Trump.

Lindemann: PETA vs. Fischköpfe

Foto: Matthias Matthies

Nachdem Till Lindemann bei den Live-Shows im Rahmen seines Soloprojekts LINDEMANN zuletzt für Aufsehen sorgte, weil er Fischköpfe ins Publikum geschmissen hatte, gab es nun Kritik von der Tierrechtsorganisation PETA. 

Auf der Homepage der Jugendorganisation Peta 2, wird geschrieben: "Es ist eine Sache, als Künstler zu provozieren und seinem Publikum damit immer einen Schritt voraus zu sein. Es ist eine andere, Lebewesen wie wertlose Objekte durch die Gegend zu werfen." 

Auch einige Besucher auf den Lindemann-Shows waren eher irritiert als begeistert von den Fischköpfen - doch dass Till Lindemann mit der Grenze des sogenannten "guten Geschmacks" stets Seilhüpfen spielt, ist lange nichts Neues mehr.