08.10.2020 | Music News Das Rock News-Update am 08.10.2020

Rammstein posten ein Bild aus dem Studio, Cliff Williams spricht über die Gründe seines "Kurz-Ausstiegs" und Geezer Butler schreibt an einem neuen Buch. Das und mehr erfahrt ihr im ROCK ANTENNE Hamburg Rock News Update!

Mit einem Klick zur Band: RAMMSTEINAC/DCBLACK SABBATHGREEN DAYLOGO

Rammstein: Foto aus dem Studio

"Leider keine Tour in diesem Jahr - aber es ist großartig, wieder im Studio zu sein". So simpel beschreibt Rammstein-Drummer Christoph "Doom" Schneider sein Foto, dass die Neue Deutsche Härte-Riesen bei einer Session in ihrem Studio in Frankreich zeigt.

Die Gerüchteküche um die Zukunft von Rammstein brodelt ja bereits länger. Gitarrist Richard Z. Kruspe dachte auch schon einmal laut über ein Ende der Band nach. Darüber, ob die Berliner tatsächlich an einem neuen Album arbeiten, darf aber zumindest spekuliert werden.

Sicher ist allerdings, dass Rammstein in diesem Jahr das 25-jährige Jubiläum ihres Debütalbums Herzeleid feiern - dazu haben Till Lindemann und Co. eine Neuauflage der Scheibe für den 04. Dezember angekündigt.

Foto: Olaf Heine / Universal Music
Foto: James Minchin / Sony Music

"Nach der 'Rock or Bust'-Tour ist es Zeit für mich aufzuhören" - so erklärte Cliff Williams 2016 seinen Abschied von der großen AC/DC-Bühne. Nun wurde in dieser Woche bekannt, dass der Bassist sein feierliches Comeback bei den Australiern gibt und auch auf der neuen Scheibe Power Up, die am 13. November erscheint, zu hören sein wird.

Im Interview mit dem Rolling Stone gab Williams nun zu, dass er damals nicht die ganze Wahrheit preisgegeben habe. Demnach haben auch und vor allem gesundheitliche Probleme eine große Rolle gespielt. "Ich werde euch nicht mit Details langweilen, aber es gingen einige Sachen ab, während wir unterwegs waren. Ich hatte schreckliche Schwindelanfälle."

Nun scheint der 70-Jährige aber wieder bestens bei Kräften zu sein - die brandneue AC/DC-Single "Shot in the Dark" klingt auf jeden Fall stark wie eh und je!

Geezer Butler: Buch über die Anfänge von Black Sabbath

Black Sabbath-Bassist Geezer Butler geht unter die Autoren! Demnach schreibt Butler aktuell an einem Buch, in dem es um sein frühes Leben sowie die Anfänge der Heavy Metal-Veteranen gehen soll.

Dieses Jahr haben Black Sabbath jeweils die 50-jährigen Jubiläen ihrer selbstbetitelten Debütscheibe und des Meilensteins Paranoid gefeiert, laut Butler haben eben jene Anlässe Erinnerungen in ihm geweckt. Nun wolle er die freie Zeit nutzen, um sich dem Schreiben zu widmen.

Wann der Schinken denn tatsächlich rauskommt oder wie er heißen wird, ist noch nicht bekannt.

Foto: Warner Music Group

Das Beste aus der Quarantäne machen - dieses Motto verfolgten während der Konzerte-Zwangspause zahlreiche Bands, so auch die Punkrocker von Green Day, allen voran Frontmann Billie Joe Armstrong.

Wochenlang hat der Sänger immer wieder montags ein neues Video ins Netz gestellt, in dem er zahlreiche Songs gecovert hat, die ihn und seinen Musikstil über die Jahre beeinflusst haben. "No Fun Mondays" hießen diese Videos und werden unter eben jenem Titel auch als Album erscheinen.

Darauf zu hören sind natürlich Punk-Klassiker wie "Police On My Back" von The Clash oder "You Can't Put Your Arms Around A Memory" von Johnny Thunders - aber auch Hits wie "Manic Monday" von den Bangles, "Kids in America" von Kim Wilde und "Gimme Some Truth" von John Lennon.

Hier könnt ihr euch ein Exemplar vorbestellen.

Gute Nachrichten für das Logo in Hamburg. Wie Betreiber Eberhard Gugel vermeldete, sei die Location vorerst gerettet, nachdem zahlreiche Spenden über Fundraiser eingegangen seien. Bis zum nächsten Sommer könnte man so durchhalten.

Zuletzt schätzte er die Überlebenschancen seines Ladens wegen der Einschränkungen auf nur 20 Prozent, da die Einnahmen aufgrund der Corona-Krise ausblieben und Fördergelder nicht gegriffen hätten.

Nun könne das Logo etwas positiver in die Zukunft blicken, aber da man aber noch keinerlei Aussagen über weitere Hilfen treffen kann, wird die Fundraising-Seite weiterhin offen gelassen.

Unzählige internationale Bands wie Rammstein, Oasis oder Slipknot hatten im Logo ihre ersten Auftritte.

Seit dem Lockdown Mitte März bangen generell viele Clubs und Event-Locations um ihre Existenz. Das Daddy Blatzheim in Dortmund musste seine Pforten bereits für immer schließen.

Foto: Logo