23.01.2020 | Music News Das Rock News-Update am 23.01.2020

Guns N'Roses kommen nicht mit dem neuen Album voran, die Scorpions wollen sich nicht mehr verabschieden und die Musikwelt trauert um Terry Jones - das und mehr erfahrt ihr im ROCK ANTENNE Hamburg Rock News-Update!

Mit einem Klick zur Band: Guns N'RosesScorpions - Joey KramerStingAC/DCTerry Jones

Guns N'Roses: Albumarbeiten laufen schleppend

Nachdem Gitarrist Richard Fortus die Hoffnungen der Fans kräftig angeheizt hatte, sorgt nun Gunners-Kollege Slash für Ernüchterung. Im Interview mit Guitar.com sagte er, dass die Arbeiten derzeit eher schleppend verlaufen: "Es passiert etwas, aber es gibt nichts Spezielles. Das ist die Natur der Musikindustrie heutzutage. Wir fragen uns ständig, wie wir etwas machen wollen. Es gibt Material, wir nehmen Sachen auf, aber wir sind uns momentan nicht wirklich sicher, was wir damit anstellen sollen." Also wir hätten ja eine Idee: Veröffentlichen und dann mit neuen Songs die Rock City Hamburg zum Kochen bringen.

2010 starteten die Scorpions ihre Abschiedstournee, nur um 2013 ihren Rücktritt vom Rücktritt zu erklären. Böse Zungen behaupten, dass sich die Hannoveraner Hard Rock-Giganten seitdem ständig auf Farewell-Tour befänden, doch damit soll nun Schluss sein! Im Interview mit 103.5 The Fox sagt Sänger Klaus Meine: "Wir wollen nichts mehr vom Abschied hören. Es mag sein, dass es damals eine falsche Entscheidung war, aber irgendwer hatte wohl das Gefühl: 'Das wars!' Aber in den drei Jahren dieser Tour haben wir gemerkt, dass es da eine ganze neue Generation an Scorpions-Fans gibt." Also nichts mit Rente - im Gegenteil: Im Juli startet die Band ihre Residency in Las Vegas, danach steht ein neues Album auf dem Plan. "Es wäre ein Riesenfehler gewesen, das alles zu beenden. Wir genießen es viel zu sehr", so Meine.

Foto: Steve Jennings / Sony Music

Joey Kramer: Klage gegen Aerosmith zurückgewiesen

Foto: Sony Music

Dem Magazin TMZ zufolge hat ein Richter die Klage von Aerosmith-Drummer Joey Kramer gegen seine alten Bandkollegen abgewiesen. Nachdem der Schlagzeuger aufgrund einer Schulterverletzung mehrere Monate pausieren musste, wurde ihm die Rückkehr zur Band vorerst verwehrt, da er "physisch noch nicht in der Lage" sei auf der Bühne zu performen. Nun wollte er sich auf juristischem Wege auf die Stage bringen, doch der Richter sagte: "Im Anbetracht der Tatsache, dass Kramer seit über sechs Monaten nicht mehr mit der Band gespielt hat und dem Mangel an Zeit für Proben, hat Kramer keine realistischen Vorschläge gemacht, um die Interessen der Band nicht zu gefährden." Beim Live-Auftritt bei den Grammy Awards wird der langjährige Schlagzeuger also auf keinen Fall dabei sein – fraglich ist, ob er auf der kommenden Europa-Tour wieder mit an Bord ist. Am 27. Juli spielen Aerosmith unter anderem live in Mönchengladbach.

Sting: Drei Zusatz-Konzerte für Deutschland im Herbst

Mit seiner "My Songs"-Tour kommt Sting im Juni wieder in die Rock-Republik Deutschland. Unter anderem spielt der Ex-The Police-Fronter in den Rock Citys Neu-Ulm, Berlin und München - nun können sich die Fans auch im Herbst auf den Musiker freuen. Sting hat drei Zusatztermine für Deutschland bekanntgegeben, am 14.10. tritt er in Oberhausen, am 15.10. in Hamburg und am 16.10. in Leipzig auf. Zu hören gibt es die größten Klassiker sowohl aus seiner Band- als auch aus seiner Solokarriere. Der offizielle Ticketverkauf startet am Freitag, den 24. Januar um 10 Uhr. Aktuell tritt Sting in seinem Musical "The Last Ship" auf, außerdem startet er im Mai eine Las Vegas-Residency.

Foto: Universal Music

AC/DC: Baby rockt „Thunderstruck“ im Alleingang

Foto: C. Tyler Crothers / Sony Music

Wie viele Leute braucht man, um den AC/DC-Klassiker "Thunderstruck" zu spielen? Wenn es nach Matt MacMillan geht, genau einen! Der stolze Vater hat über ein Jahr Baby-Geräusche seines Sohns Ryan aufgenommen und diese zu einem Video zusammengeschnitten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen – ein bisschen süß, ein bisschen verrückt, aber 100 Prozent Rock'n'Roll! Viel Spaß bei Ryans One-Man-Show:

Terry Jones: Musiker trauern um Monty Python-Gründer

Auch in der Rock-Welt betrauert man den Tod des legendären, britischen Komikers Terry Jones. Am Dienstag starb das Gründungsmitglied der Gruppe Monty Python im Alter von 77 Jahren an den Folgen seiner Demenz. Bryan Adams schrieb dazu über Twitter: "Mein Leben des Br(y)an in meiner Jugend wäre ohne deinen Humor nicht dasselbe gewesen. Danke für die Lacher, wir könnten heutzutage mehr davon gebrauchen." Auch Queen-Gitarrist Brian May schreibt über Instagram: "Unglaublich traurig vom Tod des Comedy-Genies und wundervollen Kerls Terry Jones zu hören. Was für ein Vermächtnis für die Welt. Mein tiefstes Beileid seiner Familie und den anderen fabelhaften Pythons." Terry Jones war unter anderem für die Drehbücher der Monty Pythons zuständig. So schrieb er die Klassiker "Die Ritter der Kokosnuss" und "Das Leben des Brian", in dem er unter anderem die Mutter von Brian spielte. Auch beim Film "Labyrinth" (1986) war Jones für das Drehbuch verantwortlich - die Hauptrolle damals spielte David Bowie. Auch wir sagen: Rest in Peace, Terry!

Foto: Columbia Tristar