24.08.2020 | Music News Das Rock News-Update am 24.08.2020

Die Rock-Welt trauert um Quiet Riot-Schlagzeuger Frankie Banali, die Rolling Stones kündigen einen neuen Shop an und die Deftones kündigen ihr neues Album an. Das und mehr erfahrt ihr im ROCK ANTENNE Hamburg Rock News Update!

Mit einem Klick zur Band: QUIET RIOTTHE ROLLING STONESDEFTONESSIXX: A.M.RED HOT CHILI PEPPERSKONZERTSTUDIE

Quiet Riot: Trauer um Schlagzeuger Frankie Banali

Lange hat er gekämpft – doch nun erlag Frankie Banali seiner schweren Krankheit. Wie seine Angehörigen in einem offiziellen Statement bestätigten, ist der Quiet Riot-Schlagzeuger am Donnerstag im Alter von 68 Jahren verstorben.

Schon im April 2019 wurde bei Banali Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert, woraufhin er sich mehreren Chemotherapien unterzog. Zuletzt berichtete er davon, dass er im Krankenhaus einen Schlaganfall erlitten habe, doch bis zuletzt war er entschlossen zu kämpfen.

Aus der Rock-Welt kamen zahlreiche Trauerbekundungen, so schrieb unter anderem Primal Fear-Bassist Mat Sinner: „Ich bin stolz darauf, mit dir die Bühne geteilt zu haben und werde mich immer an großartige Abende in Los Angeles erinnern“. Auch KISS-Frontmann Paul Stanley zeigte sich betroffen: „Er war so offen in den Berichten über seine Krankheit und es schien als ob er so mutig durch die Behandlungen und Rückschläge ging“.

Frankie Banali war seit 1982 an den Kesseln von Quiet Riot gesessen. Unter anderem spielte er das Erfolgsalbum Metal Health und dem darauf enthaltenen Hit „Cum On Feel The Noize“ mit ein, das erste Metal-Album, das es auf Platz 1 der US-Charts schaffte.

Wir ziehen den Hut und sagen, Rock in Peace, Frankie!

Die Rolling Stones haben ihren ersten offiziellen Fan-Shop angekündigt. Am 09. September eröffnet der Laden in der Nähe der Station „Oxford Circus“ und hört auf den Namen „RS Number 9 Carnaby“.

Neben neuen wie alten Veröffentlichungen der Stones, soll es dort exklusiven Merchandise geben und eigene Mode-Kreationen.

Deftones: Neues Album erscheint im September

Chino Moreno und Co. machen Nägel mit Köpfen. Nachdem es monatelang unterschiedliche Wasserstandsmeldungen gab, ob denn das neue Album bald erscheinen könne, haben die Deftones nun bestätigt: Am 25. September erscheint das Studiowerk Ohms.

Passend dazu gibt es auch schon die erste Single zu hören, die ebenfalls auf den Namen „Ohms“ hört und ein beeindruckendes Musikvideo. Da bekommt man glatt Lust auf mehr!

Wer es lieber etwas nostalgischer hat, kann sich außerdem auf die Neuauflage zum 20-jährigen Jubiläum ihres Erfolgsalbums White Pony freuen, dafür haben die Deftones allerdings noch keine Veröffentlichungstermine bekannt gegeben.

SIXX: A.M.: Klassiker mit reichlich Star-Besetzung

SIXX: A.M. – die Combo von Mötley Crüe-Bassist Nikki Sixx haben eine neue Version ihres Songs „Maybe It’s Time“ neu aufgenommen und veröffentlicht. Dafür haben sie sich ordentlich Unterstützung ins Studio geholt, so sind unter anderem Def Leppard-Frontmann Joe Elliott, Slipknot- und Stone Sour-Sänger Corey Taylor und Ivan Moody von Five Finger Death Punch darauf zu hören. An der Gitarre steht kein Geringerer als Slash von Guns N‘ Roses.

Mit dem Song wollen SIXX: A.M. auf die Opioid-Krise in den USA aufmerksam machen – zu viele Menschen seien abhängig von Schmerzmitteln. Das eingenommene Geld aus der Single soll an Betroffene gehen, die sich keinen Entzug oder eine Behandlung leisten können.

Traurige Nachrichten aus der Rock-Welt erreichten uns am Wochenende auch von den Red Hot Chili Peppers. Wie die Band über Social Media bestätigte, ist ihr Ex-Gitarrist Jack Sherman im Alter von 64 Jahren verstorben.

Sherman war auf dem selbstbetitelten Debütalbum der Chili Peppers zu hören, außerdem war er bei ihrer ersten Tour durch die USA mit dabei.

„Er war ein einzigartiger Kerl und wir danken ihn für all die guten Zeiten, die schlechten Zeiten und die, die dazwischen liegen“, schreibt die Band auf Facebook.

Rock in Peace, Jack!

Bis Ende Oktober gilt noch das Verbot von Großveranstaltungen in Deutschland. Jetzt haben Forscher des Universtitätsklinikum Halle in Leipzig eine Konzert-Studie durchgeführt – 1.400 Menschen nahmen an einem Test-Konzert teil.

Dabei wurden drei verschiedene Szenarien simuliert. Die Konzertgeher mussten FFP2-Masken und einen Tracer zur Abstandsmessung tragen.

Am Ende soll ein mathematisches Modell entstehen, dass das Risiko eines Corona-Ausbruchs bei Großveranstaltungen errechnet. In sechs bis acht Wochen sei mit ersten Ergebnissen aus der Studie zu rechnen. Diese sollen einen Lichtblick für die Eventbranche bringen.