13.10.2020 | Specials Read It: Die besten Bücher und Biografien aus der Rock-Welt

Lesen macht Spaß und ist gesund - oder so ähnlich. Und lesen rockt ganz besonders, wenn man sich die Werke und Lebensgeschichten unserer Rockstars reinzieht - hier haben wir die besten Schmöker für euch gesammelt.

  • Bruce Springsteen

    Es ist wohl eine der ergreifendsten Autobiografien der vergangenen Jahre. In „Born To Run“ gibt der Boss Eindrücke in sein dunkelstes Seelenleben und erzählt fesselnd die Geschichte eines Jungen, der in den Arbeitervierteln New Jerseys aufwächst und sich die Macht des Rock’n’Roll aneignet wie kein Zweiter.

  • Bruce Dickinson

    Fechter, Bierbrauer, Pilot und nicht zuletzt Heavy Metal-Legende. Es war nur eine Frage der Zeit, bis Bruce Dickinson den Stift in die Hand nimmt, um seine aufregende Karriere in Worte zu fassen. 2017 war es so weit und der Iron Maiden-Frontmann erzählt die ganze Geschichte in „What Does This Button Do?“.

  • Ozzy Osbourne

    Frech könnte man behaupten, dass Ozzy Osbourne wahrscheinlich mehr vergessen hat, als unsereins erlebt. Doch 2009 hat der Prince Of Darkness seine Memoiren in Buchform festgehalten und nimmt uns mit auf eine „Crazy Train“-Fahrt durch vier Jahrzehnte Heavy Metal-Geschichte.

  • Debbie Harry

    Mit strohblonder Mähne und coolsten Sex-Appeal eroberte Debbie Harry mit Blondie nicht nur die Bühne des kleinen CBGB – sondern auch die Top-Charts und die Modewelt. Kaum eine Künstlerin hat die New Wave-Ära so geprägt wie die freche Frontfrau. Ihre spannenge Geschichte „Face It“ ist noch recht neu unter den Rockstar-Biografien. 

  • Flake

    Wenn man Flake Lorenz trifft, möchte man meinen, dass er ein recht unaufgeregter Typ ist. Dementsprechend sagt der Untertitel seiner Biografie „Der Tastenficker“ schlicht: „An was ich mich so erinnern kann“. Dass er normalerweise mit Rammstein ganze Arenen abbrennt – im wahrsten Sinne des Wortes – sieht man dem Buch nicht zwingend an, aber lasst euch davon nicht täuschen.

  • Mötley Crüe

    Manche Rockstars erleben Eskapaden – die Geschichte von Mötley Crüe scheint wie eine einzige Eskapade. Drogen, Sex, verwüstete Hitelzimmer, Schlägereien und Gefängnisaufenthalte… Mötley Crüe haben so ziemlich jedes Rockstar-Klischee mitgenommen. Die rasante Achterbahnfahrt – nach oben wie nach unten – gibt es in „The Dirt“ nachzulesen und wurde inzwischen sogar verfilmt.

  • Patti Smith

    Patti Smith war immer schon etwas mehr als eine Musikerin. Die Godmother of Punk war eine unvergleichliche Poetin und hat dementsprechend schon oft zur Feder gegriffen und ihre Erinnerungen und Erlebnisse in Buchform festgehalten. In „Just Kids: Die Geschichte einer Freundschaft“ nimmt uns Patti mit in ihre Kindheit in New York, als sie sich schwor, Künstlerin zu werden.

  • Francis Rossi

    „Ich rede zu viel“, sagt Status Quo-Frontmann Francis Rossi. Wir sagen: Er redet nicht genug! Denn wenn Rossi einmal ins Rollen kommt, dann möchte man ihm ewig zuhören. In seiner Autobiografie erzählt uns der Vollblut-Musiker von seinem persönlichen Rock’n’Roll-Urknall, seinen ersten eigenen Schritten und den unglaublichen Erfolgsweg mit seinem Kumpel Rick Parfitt.

  • Lemmy Kilmister 

    Das Leben eines Aushängeschilds der Rock-Welt, kann kein Biograf festhalten – deswegen hat es Lemmy Kilmister höchstselbst übernommen. In seiner 40-jährigen Karriere hat der Mann mit dem Backenbart wohl nichts ausgelassen. Roadie von Jimi Hendrix, Basslehrer von Sid Vicious, tausende Groupies, noch mehr Drogen und eine Institution, die über seinen Tod hinaus weiterleben wird: Motörhead.

  • Paul Stanley

    Als „The Starchild“ haben wir ihn auf der Bühne auswendig gelernt – als Paul Stanley lernen wir ihn in seiner Autobiografie kennen. Der KISS-Gitarrist arbeitet seine rekordverdächtige Karriere von den unglaublichsten Höhen bis zu den schwersten Tiefen auf. Eine fesselnde Mischung aus privaten Enthüllungen, einem ernsten Blick auf das Leben, aber auch lustigsten Anekdoten.

  • Slash

    „Es klingt übertrieben… was aber nicht heißt, dass es nicht passiert ist.“ Und mit diesem Satz weiß man, auf welcher Reise man sich mit Slashs Autobiografie freuen darf. Als Gitarrist der „gefährlichsten Band der Welt“ hat er den Rock-Olymp erklommen – doch er hat auch gelernt, wie schnell der Erfolg vorbei sein kann. Ein grandioses Buch.

  • Keith Richards

    Mit den Rolling Stones hat Keith Richards die Rock-Geschichte geprägt. Doch wie wir wissen, hat der Gitarrist auch abseits der Bühne mächtig was erlebt – einem Acid-Trip mit seinen Bandkollegen widmet er in seiner Biografie „Life“ ein ganzes Kapitel. Noch Fragen? Nein? Na dann sofort reinlesen!

  • Pete Townshend

    Zuletzt machte Pete Townshend mit der Aussage auf sich aufmerksam The Who hätten den Heavy Metal erfunden. Da hätten womöglich Bands wie Deep Purple oder Black Sabbath noch ein Wörtchen mitzureden, doch auf jeden Fall haben The Who mit ihren ekstatischen Bühnenshows einen neuen Energie-Level freigeschaltet. Seine spannende Karriere erzählt Mr. Windmühle in seinem Buch „Who I Am“.

  • Johnny Ramone

    Lerne drei Akkorde, gründe eine Band und schreib Punk-Geschichte. So ähnlich könnte man die Geschichte der Ramones zusammenfassen und maßgeblich am Sound beteiligt war eben Gitarrist Johnny Ramone. Die Karriere des „Kommandanten“ ist wohl gleichbedeutend mit dem Aufkommen der Punk-Welle in den Siebzigern, denn keine Band hatte den Bogen raus, ihre Akkorde so schnell und dennoch gekonnt runterzuschrammeln wie die Ramones. Johnny Ramones Autobiografie „Commando“ ist eine wärmste Empfehlung für jeden Punk-Fan.

  • Viv Albertine

    Auch die Rolle der Frau im Rock hat sich mit der Punk-Welle einschneidend zum Positiven verändert. Eine der Pionierinnen für Bands wie The Runaways und Blondie oder später Hole und L7 war Viv Albertine, zusammen mit ihrer Band The Slits. Parallel zu The Clash und den Sex Pistols haben die Damen kräftig am Punk-Genre in England mitgeschraubt und gelten heute als Ursprung der Riot Grrrl-Bewegung. Alles andere als ein „Typical Girl“ wie Viv Albertine ihre Memoiren getauft hat.

  • Campino

    Es sollte eine Fußballgeschichte werden - dann stellte Campino von den Toten Hosen fest, dass er dazu viel weiter ausholen musste. In "Hope Street. Wie ich einmal englischer Meister wurde" beschreibt er seine Leidenschaft für den Liverpool FC, von seiner englischen Familie, seinen Ärger über den Brexit und seiner Liebe zu den Beatles.

  • Skin

    "It Takes Blood and Guts" - man kann es mit "es braucht Leidenschaft und Mut" übersetzen - und als schwarze Frau aus Brixton brauchte Skin von Skunk Anansie zweifellos beides. Doch dadurch rockte sich die Frontfrau bis zum Hauptact des renommierten Glastonbury Festivals und zählt zu den ganz Großen des Alternative Rocks. Aktivistin, Vorbild, Poetin, Working Class Girl, Rockstar - all das präsentiert Skin in ihren Memoiren.

  • Lenny Kravitz

    Ganz frisch im Bücherregal sind die Memoiren von Multitalent Lenny Kravitz. In "Let Love Rule" erzählt der Musiker von seiner Kindheit in Manhatten und Brooklyn, seinen ersten Schritten in der Musikindustrie und seinen unglaublichen Aufstieg zum Rockstar. "Es ist die Geschichte eines unglaublich kreativen Kindes, das trotz Problemen in der Schule und extremen Spannungen zuhause eine Rettung in der Musik findet."

Was kann man an einem sonnigen Sonntag schöneres tun, als sich einfach mal in die Hängematte zu flätzen und zu einem guten Buch zu greifen? Nur zu welchem? Wir hätten da ein paar rockende Tipps für euch.

Denn gerade als Rocker/in erlebt man im Laufe seiner Karriere so einiges. Vieles davon wird in Songs verarbeitet – aber manchmal muss man seine Lebensgeschichte auch in Papierform niederschreiben.

Ganz neu haben zum Beispiel Die Toten Hosen-Frontmann Campino, Multitalent Lenny Kravitz und Skunk Anansie-Sängerin Skin ihre Biografien für das herbstliche Lesevergnügen herausgebracht. Dabei begeben sie sich in beste Gesellschaft.

Hier stellen wir euch die besten Rockstar-Biografien vor!