23.12.2021 | Crossover Die Hanfpfanze rockt: Hanf, CBD-Öl und Rockmusik – wie passt das zusammen?

Wer "Hanf" hört, denkt meist sofort an Woodstock 1969, Drogenrausch, Hippies, Amsterdam - eben die Verwendung von Hanf als illegales Rauschmittel. Doch die Hanfpflanze ist viel mehr als das. Besonders CBD-Öl hat viele positive Eigenschaften und ist auch im Internet und in Apotheken frei verkäuflich, da es kein berauschendes THC enthält.

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Spätestens mit der Durchführung des Woodstock-Festivals im Jahr 1969 wurde die Verwendung von Hanf als Rauschmittel in den Medien publik. Die Hippiebewegung frönte unter dem Einfluss von THC den Klängen von Legenden wie Jimi Hendrix, The Who oder Janis Joplin. Der Konsum des Hanfs hat dem Festival bisher in seinem Ansehen nicht geschadet und somit gilt Woodstock als eines der friedlichsten Festivals, das jemals durchgeführt wurde und wegweisend für eine ganze Generation war.

Die Rockmusik hat sich gewandelt. Bands wie Volbeat erreichen spielend die Charts und Eskimo Callboy bereiten sich auf den Eurovision Song Contest vor. Genau wie die Rockmusik ist auch die Verwendung der Hanfpflanze in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Hanf wurde immer in Verbindung mit illegalen Rauschmitteln gebracht, aber studiert man die Medien, so wird man feststellen, dass die Hanfpflanze enorm an Boden gutgemacht hat. Berichte über die positiven Eigenschaften der Hanfpflanze treten immer mehr in den Fokus. Besonders Erfahrungsberichte und Studien über Effekte in den Bereichen Angst- und Unruhezuständen und bei der Schmerztherapie häufen sich. Besonders CBD-Öl (Cannabidiol) spielt hier eine entscheidende Rolle, da es im Internet und auch in Apotheken frei verkäuflich ist und kein berauschendes THC enthält.

Was kann man sich unter CBD-Öl vorstellen?

Mit Rockmusik hat CBD-Öl wenig zu tun. Das Extrakt aus den Blättern und Blüten des Hanfs besitzt keine berauschende Wirkung und ist somit in der EU und somit auch in Deutschland legal erhältlich.

Das Öl wird, besonders bei einer Schmerztherapie, als Creme und Salbe angeboten, aber es besteht auch die Möglichkeit einer oralen Aufnahme. Auch Bio Hanf-Blüten werden immer beliebter. Diese werden zerkleinert und dann mit einer CBD Zigarette oder einer Pfeife geraucht. Gleichsam können die Hanf-Blüten auch als Tee konsumiert werden. Eine Auswahl an CBD-Ölen findet man problemlos im Internet. Die angebotenen CBD-Öle haben einen THC-Gehalt von unter 0,2 % und somit sind die Produkte für den Vertrieb und Verkauf zugelassen.

Wie wirkt CBD-Öl?

Im Gegensatz zu THC kann CBD keine psychoaktiven Wirkungen vorweisen. CBD gilt als entzündungshemmend, schmerzlindernd und beruhigend. Besonders Schlafstörungen sind aus unserem hektischen Alltag nicht mehr wegzudenken - man findet nicht mehr in den erholsamen Schlaf oder wacht in der Nacht mehrfach auf. Herkömmliche Schlafmittel zeigen hierbei Nebenwirkungen auf und der Konsument ist, in manchen Fällen, am nächsten Tag nicht fit für den Alltag. CBD-Öl beinhaltet eine beruhigende Wirkung und fördert einen geruhsamen Schlaf. Das Öl zeigt am nächsten Tag keine Nebenwirkungen und somit ist der Anwender fit für das bevorstehende Tagesgeschäft. 

Auch Angstpatienten können von CBD-Öl profitieren. In einer Studie der Universität Leipzig zeigten sich bei 32 Prozent der Teilnehmer Verbesserungen der Lebenssituation. Auch chronische Schmerzen werden mit CBD-Öl behandelt und besonders im Bereich der entzündlichen Gelenkerkrankungen zeigen Erfahrungsberichte eine mögliche Linderung auf. In der Krebstherapie wird CBD-Öl oft als Mittel angewendet, welches gegen die Nebenwirkungen der Chemotherapie helfen soll – Übelkeit und Erbrechen sollen somit verhindert werden.

CBD-Öl – ein Fazit

Mit CBD-Öl lassen sich viele mögliche Einsatzgebiete abdecken und Erfolge im Bereich der Linderung von psychischen Erkrankungen und in der Schmerztherapie sprechen für sich. Gewollte Unruhezustände durch konsumierte Rockmusik werden durch CBD-Öl natürlich nicht gemindert.