29.03.2019 | Crossover Groovy Movies: "The Dirt" von Mötley Crüe im ROCK ANTENNE Hamburg Check

Bock auf Filmgucken am Wochenende? Auf Netflix ist das neue Biopic über Mötley Crüe "The Dirt" erschienen - wir sagen euch, ob sich das kostenlose Probeabo lohnt.

  • Endlich ist er da: Das Biopic über die berüchtigste Band der Welt! Mötley Crüe's "The Dirt".

    Endlich ist er da: Das Biopic über die berüchtigste Band der Welt! Mötley Crüe's "The Dirt".

    Foto: Netflix
  • Der Streifen erzählt ungeschönt die aufregende Geschichte der Glam Metaler.

    Der Streifen erzählt ungeschönt die aufregende Geschichte der Glam Metaler.

    Foto: Netflix
  • Von den Drogenexzessen der Bandmitglieder...

    Von den Drogenexzessen der Bandmitglieder...

    Foto: Netflix
  • ... und von dem unglaublichen Aufschwung von Mötley Crüe.

    ... und von dem unglaublichen Aufschwung von Mötley Crüe.

    Foto: Netflix
  • Vier Oscars wie der Queen-Film "Bohemian Rhapsody" wird er wohl nicht einsammeln...

    Vier Oscars wie der Queen-Film "Bohemian Rhapsody" wird er wohl nicht einsammeln...

    Foto: Netflix
  • ... aber wer Bock auf knapp zwei Stunden Sex, Drugs und Rock'n'Roll in allen Höhen und Tiefen hat, der wird sich bestens unterhalten fühlen.

    ... aber wer Bock auf knapp zwei Stunden Sex, Drugs und Rock'n'Roll in allen Höhen und Tiefen hat, der wird sich bestens unterhalten fühlen.

    Foto: Netflix

"Er ist so schmutzig, er ist so schlimm!" Mit diesen Worten beschreibt Bassist Nikki Sixx den autobiographischen Streifen. Aber das sei nun mal die ungeschönte Geschichte von Mötley Crüe. Genau so präsentiert sich "The Dirt" dann auch. In 108 Minuten wird man von Sixxs traumatischer Kindheit in einer zerrütteten Familie, über den Aufstieg der Band zum Weltruhm, bis zur Trennungszeit von Mötley Crüe geführt.

In all dem ist "The Dirt" weder Komödie, noch Drama, sondern gleichzeitig beides. Auf der einen Seite präsentiert uns Regisseur Jeff Tremaine die noch so ausartenden Party-Exzesse der Jungs. Auf der anderen Seite erleben wir auch all die dunklen Momente, die das Scheinwerferlicht mit sich bringen kann. So werden beispielsweise die Drogenausschreitungen von Niki Sixx in aller Ehrlichkeit dargestellt.

Bei über 30 Jahren Mötley Crüe ist aber natürlich auch klar: ganz alles hat es nicht reingeschafft. Zum Beispiel die Solo-Karrieren von Sänger Vince Neil und Drummer Tommy Lee sind leider nicht Teil des Biopics. Viele wichtige Ereignisse aus dem Leben der Gruppe werden uns in "The Dirt" trotzdem gezeigt, für alles andere hoffen wir dann einfach auf eine Netflix-Serie.

Auch vier neue Songs haben die Kalifornier für den Soundtrack aufgezeichnet. Seit 2008 gibt es damit die erste neue Musik aus der kalifornischen Glam Rock-Schmiede: den Titeltrack "The Dirt (feat. Machine Gun Kelly)", das Madonna-Cover "Like A Virgin" und zwei weitere Originale mit "Ride With The Devil" und "Crash And Burn".

Kompromisslos ehrlich, aber brutal unterhaltsam – das ist "The Dirt". Ein Biopic, das alle Masken fallen lässt und genau das liefert, was das Rocker-Herz begehrt: jede Menge Sex, jede Menge Drugs und natürlich jede Menge Rock'n'Roll! Es wird wohl kein Oscar-Abräumer wie "Bohemian Rhapsody", aber das würde auch nicht  zu Mötley Crüe passen.

Wer jetzt noch keinen Netflix-Account hat, für den lohnt sich auf jeden Fall das Probeabo im April! Wer keinen Bock darauf hat - in unseren Music News erfahrt ihr zuerst, wann der Film auf DVD erscheint ;-)

Der offizielle Trailer von "The Dirt":