26.11.2021 | Crossover Ohne wäre die Musikbranche verloren: Eventmarketing

Was sind Events eigentlich? Es sind Veranstaltungen und geplante Aktionen, die dazu dienen, Aufmerksamkeit zu bündeln und Kommunikation zu einem bestimmten Thema zu fokussieren. PR-Stunts, Pressekonferenzen, Messen oder Präsentationen. Doch auch Veranstaltungen speziell für ein geschlossenes Publikum oder sportliche Anlässe können einen Marketingrahmen erhalten.

Foto: Josh Sorenson

Im Web auf Veranstaltungen aufmerksam machen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Marketing für Events zu betreiben. Wichtig ist vor allem, sich in einschlägigen Portalen zu registrieren. Wer in szenerelevanten Eventkalendern auftaucht, wird mit höherer Wahrscheinlichkeit von potentiellen Besuchern wahrgenommen. Doch auch die Optimierung der Suchrelevanz der eigenen Website ist von enormer Bedeutung. Auf diese Weise lässt sich einrichten, dass man von Google und anderen Suchdiensten einen besseren Platz auf der Rangliste für spezifische Keywords zugeteilt bekommt.

Aufmerksamkeit ist heute die Währung, die bestimmt, wie gut ein Angebot den Markt durchdringen und potentielle Kunden erreichen kann. Das gilt im Prinzip für jeglichen Content. Egal ob Webshop, Dienstleister oder Event: Nur wer wahrgenommen wird, hat eine Chance, Umsatz zu generieren. Auch PR-Anlässe, die dazu dienen, die Kommunikation zu Wirtschaftspartnern und dem Zielpublikum zu verbessern, profitieren von einem gesteigerten Anfangsinteresse. Nur gut besuchte Pressekonferenzen werden in relevanten Medien angemessen abgebildet. Je mehr Erwartung geweckt werden kann, desto höher kann man am Markt einsteigen.

Selbstbestimmung ist Werkzeug, nicht Zweck!

Die meisten Konsumenten haben ein feines Gespür dafür, ob ein Unternehmen zu einem Event, das liefern kann, was es versprochen hat. Wer im Vorfeld überhöhte Erwartungen weckt und dann nicht in der Lage ist, diese zu befriedigen, kann bei einer Veranstaltung sogar auf die Nase fallen und am Ende schlechter dastehen als vorher. Deswegen gilt es, eine komplizierte Balance zu halten: Der Eventcharakter bestimmt die ausgelösten Emotionen und diese können maßgeblich beeinflussen, wie eine Präsentation wahrgenommen wird.

Doch es gibt weitere Faktoren, die diese Effekte auffangen können: Erlebnisorientierte Veranstaltungen wünschen sich ein reines Publikum, während interaktive Events in der Lage sind, Besucher als aktives, eventuell sogar gestaltendes Element einzubinden. Interaktivität geht mit einem gewissen Risiko einher, wenn es auf passive Konsumenten trifft und der Funke nicht überspringt. Doch wenn solch ein Konzept funktioniert und das Unternehmen in der Lage ist, Impulse von Besuchern aufzunehmen und zu spiegeln, wertet dies die Kommunikation erheblich auf.

Die richtige Mischung macht es aus

Dabei muss ein Veranstalter stets im Auge behalten, dass das Event selbst auch ein Produkt ist, das angenommen und bewertet wird. Feiert man sich selbst zu hoch, geht die Bindung zum Kunden verloren. Diese Anschlussfähigkeit ist das wahre Geheimnis guten Eventmarketings. Wenn das Publikum erlebt, dass sich eine Veranstaltung authentisch um die Zuschauer und ihre Zufriedenheit bemüht, kann das die Bindung deutlich verstärken.

Gerade an dieser Stelle kann gute Vorarbeit helfen, die Eventbesucher intensiver einzubinden und ihre Vorstellungen im Voraus abzufragen. Dann lassen sich entsprechende Bestandteile einer Veranstaltung leichter planen, priorisieren und in ein Gesamtkonzept einfügen.

Am Ende trägt jedoch nur eine Seite die Verantwortung: Wenn eine Veranstaltung scheitert, liegt das niemals am ungeeigneten Publikum, sondern an fehlerhafter Kommunikation, meist schon im Vorfeld. Deswegen benötigt man für die Konstruktion eines ganzheitlichen Erlebnisses für das breitestmögliche Spektrum an Besuchern erfahrene und professionalisierte Fachkräfte.