04.02.2021 | Crossover Webradio und Co.: Coronakrise verlegt die Freizeitunterhaltung zunehmend ins Internet

Ob Abrocken übers Webradio, Online-Games zocken, im Home Office arbeiten oder die Kinder im Homeschooling betreuen und dann abends die besten Konzertfilme streamen - die Rock City bleibt zuhause und unser aller Freizeit verlegt sich ins Internet. Was besonders im Trend liegt und ob das Netz in Deutschland dieser erhöhten Belastung gewachsen ist, findet ihr hier.

Foto: fancycrave1 auf Pixabay

Ausgangssperren, Ladenschließungen, Maskenpflicht und Abstandsregeln beherrschen weiterhin den Alltag in Deutschland. Das öffentliche Leben liegt nahezu still. So verwundert es nicht, dass immer mehr Menschen im virtuellen Raum unterwegs sind. Sowohl für die Arbeit im Homeoffice, den Austausch mit sozialen Kontakten, als auch den Zeitvertreib - und natürlich zum ordentlich Abrocken - wird zunehmend das World Wide Web genutzt, um nicht vollständig von der Außenwelt abgeschnitten zu sein. Besonders die Freizeitgestaltung verlegt sich zunehmend in den Online-Bereich. Dementsprechend ist auch der Datenverkehr im Internet seit dem Ausbruch der Coronakrise deutlich gestiegen. IT-Experten berichten, dass mittlerweile fast 63 Prozent der gesamten Internet-Kapazitäten ausgenutzt werden. Viele Verbraucher machen sich Sorgen, ob die hohe Netzbelastung die Qualität beeinflussen könnte. Denn die meisten Menschen verbringen ihren Alltag mittlerweile ausschließlich in den eigenen vier Wänden. Hier werden oftmals völlig unbewusst verschiedene Dienste im Online-Bereich gleichzeitig in Anspruch genommen. Im Hintergrund wird ein Film gestreamt, Alexa soll mit uns abrocken oder ein kurzes Update zum Wetterbericht für den morgigen Tag geben und das Smartphone ist ohnehin dauerhaft mit dem WLAN verbunden.

So nehmen die meisten Menschen schon gar nicht mehr bewusst wahr, wie viel Zeit sie im Internet verbringen. Hier gibt es ein paar Aktivitäten, die derzeit besonders im Trend liegen. So könnt ihr im folgenden Beitrag nachlesen, welche Beschäftigung im Internet derzeit besonders beliebt sind. Ebenso geben wir euch einen Überblick von der aktuellen Netzbelastung in Deutschland und warum es keinen Anlass gibt, sich Sorgen zu machen.

Internet Traffic deutlich höher als vor der Coronakrise

Sowohl Schüler und Studenten als auch Arbeitnehmer gehen ihren Verpflichtungen derzeit vor allem im Internet nach. Das Homeoffice hat demnach den Arbeitsplatz im Büro ersetzt und die Schulbank findet sich derzeit im Kinderzimmer wieder. Videokonferenzen und Meetings haben deutlich zugelegt, so dass auch der Datenverkehr im Internet gestiegen ist. Seit dem Ausbruch der Coronakrise ist eine zunehmend wachsende Internetnutzung erkennbar. Hier sind es besonders Videokonferenzen, ein gestiegener Gebrauch der sozialen Medien und das Online-Gaming, welches derzeit den größten Datenverkehr im Internet ausmacht. Die Homepage von it-jobs.de berichtet zudem, dass immer mehr Menschen auf ein digitales Workout dank VR-Technik zurückgreifen, um sich während der Coronakrise fit zu halten. So gibt es für viele Bereiche des öffentlichen Lebens derzeit eine gute Alternative im Internet. Die Entwicklung der Internetnutzung hat sich seit der Coronakrise stark verändert. Denn mittlerweile steigt der Datenverkehr nicht nur zur Prime-Time wellenartig an, sondern ist konstant auf einem hohen Level. Demnach ist die Auslastung den ganzen Tag über sehr konstant. Doch brauchen sich Internetnutzer keine Sorgen zu machen. Für eine schnelle Internetverbindung ist weiterhin gesorgt. Die Infrastruktur in Deutschland ist für diesen hohen Datenverkehr gut gerüstet und kann bei Bedarf die Kapazitäten jederzeit um mehr als 10 Prozent erhöhen. Allerdings geschieht dies nur, wenn der Auslastung im Internet am Maximum ist, wovon man in Deutschland noch lange entfernt ist.

Webradio, Streaming und Online-Gaming voll im Trend

Viele Menschen sind an die täglichen Sendungen im Radio gewöhnt. Doch lauscht man aktuell nicht mehr wie gewohnt dem Radio während der Fahrt zum Büro und nach Hause, sondern vor allem in den eigenen vier Wänden. So berichten die Anbieter von Webradios über einen deutlichen Anstieg der Zuhörer. Viele Menschen im Homeoffice schalten während der täglichen Arbeit das Webradio ein, um den Arbeitsalltag entspannter zu gestalten. Doch auch während dem Zocken im Internet, setzen immer mehr junge Menschen auf ein Webradio, um für eine musikalische Untermalung im Hintergrund zu sorgen. Zudem ist auch die Nachfrage für die Streaming-Dienste im Internet gestiegen. Die Zahl der Abonnements auf Netflix, Maxdome und Amazon Prime sind seit der Coronakrise um mehr als ein Drittel angestiegen. Während man vor der Corona-Pandemie noch ins Kino gegangen ist, macht man es sich heutzutage zunehmend mit der Familie auf der Couch gemütlich und schaut dort einen (Musik) Film.